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Während unsere Mütter noch bei NFP auf Bleistift, Zyklusblatt und Fieberthermometer angewiesen waren, gibt es seit einigen Jahren auch kleine Computer mit integrierter Thermosonde oder auf Hormontestbasis, die uns die Auswertung abnehmen sollen. Aber sind diese Computer wirklich besser? Eine Veröffentlichung der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2000 kommt zu dem Schluss, dass eine gut ausgebildete NFP Anwenderin mit Bleistift und Zyklusblatt immer noch die besten und sichersten Ergebnisse erzielt. Nicht zu übersehen ist natürlich auch der hohe Kostenfaktor, den die Anschaffung eines Verhütungscomputers mit sich bringt.



Im Überblick
Temperaturzykluscomputer    
   
   
Temperaturzykluscomputer mit Zusatzeingaben
   
   
Temperaturzykluscomputer symptothermal
   
   
Hormonzykluscomputer    
   
   
Thermometer



Auf Speichel- und Zervixschleimbeobachtungsgeräte wie Maybe Baby, Fertility Tester oder Donna wird hier nicht eingegangen. Sie finden die fruchtbare Phase nur sehr ungenau und sind daher aus Verhütungstechnischer Sicht nicht zu empfehlen.

Die Zykluscomputer im Detail:

Mini Sophia                     my Sophia                    petit Sophia

mini sophia my sophia petit sophia
(alle Fotos stammen von: www.taionkei.com)
Die Computer der japanischen Firma Nishitomo sind bisher die Einzigen auf dem Markt, die nach der symptothermalen Methode arbeiten. In Japan ist die Entwicklung von Temperaturcomputern aufgrund jahrelangen Verbots der Pille sehr weit fortgeschritten. Es gibt eine große Anzahl von verschiedenen Modellen in allen Ausstattungen dort auf dem Markt. Bisher konnten sich die Geräte leider nicht in großem Umfang in Europa verbreiten. Bei den Computern der Sophia Serie handelt es sich in erster Linie um ein Hochpräzisionsthermometer. Es misst auf 0.01 Grad genau die Aufwachtemperatur, kombiniert mit einem Wecker, der sich aber auch ausschalten lässt. Das Gerät geht von einem persönlichen Durchschnittswert der Benutzerin aus (z.B. 36.5 °C) und zeigt mit einem Balken entweder die Temperatur darunter oder darüber an. Zusätzlich erkennt man auf den ersten Blick im Display das Zeichen für fruchtbar °. Auf Tastendruck lassen sich der Beginn der Menstruation eingeben oder zusätzliche Vorkommnisse vermerken (Fieber (nicht bei my sophia), temperatursenkende Medikamente, Krämpfe, Zwischenblutung, Verkehr). Außerdem kann man drei Schleimqualitäten für die zusätzliche Symptothermale Auswertung eingeben. Damit kann dann das Gerät die fruchtbaren Tage noch enger abgrenzen. Bei regelmäßigen Zyklen kommt man auf ca. 10-14 fruchtbare Tage pro Zyklus. In den ersten beiden Zyklen "lernt" das Gerät die Benutzerin kennen und gibt nur wenige Tage frei. Nach 2 abgeschlossenen Zyklen arbeitet der Computer bereits mit den individuellen Daten der Benutzerin. Gemessen wird unter der Zunge, etwa 3-5 Minuten. Im Display sind alle gemessenen Temperaturen und Memos der letzten 6 Zyklen über etwa 210 Tage abrufbar. Danach wird der jeweils älteste Zyklus im Display gelöscht, bleibt aber für interne Berechnungen erhalten. Der Anschaffungspreis beträgt zur Zeit 125-179 Euro (Apotheke). Da die Sophia Serie nach dem symptothermalen System auswertet, kann man von einem Pearl Index von etwa 0.5 ausgehen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Sophia eher zu "sicher" auswertet, d.h. im Vergleich zu NFP Auswertung auf dem Zyklusblatt meist noch 1-3 Sicherheitstage auftauchen. Zusätzlich ist eine Auswertungssoftware und ein Interface für den PC verfügbar. Damit kann man die Zyklen am PC ausdrucken und z.B. mit zum Arzt nehmen zur Zyklusdiagnose. Diese Software (Madonna) mit Interface kostet nochmals ca. 184 Euro. Allgemein stimmt das Preisleistungsverhältniss bei diesem Computer! Allerdings gibt es keine offiziellen Studien zur Sicherheit, da das Gerät aus Japan importiert wird (in Japan existieren bestimmt sehr viele Studien dazu, die sind aber wohl leider nicht in Englisch veröffentlicht). Daher muss man sich auf Erfahrungsberichte von Anwenderinnen verlassen. Die sind bisher immer sehr positiv ausgefallen. Ein Preisvergleich lohnt sich (ebay oder online-apotheken).
Herstellerlink


Ladycomp                     Babycomp                    

Babycomp und Ladycomp  
(Foto:www.baby-comp.de)
Hier eine Übersicht über die Funktionen laut Hersteller:

BABY-COMP LADY-COMP
Allgemein Der BABY-COMP ist für die umfassende Familienplanung ausgerüstet. Er ermöglicht zum einen die Verhütung und ist zum andern eine Hilfe bei der Planung eines Wunschkindes sowie bei Empfängnisschwierigkeiten. Der LADY-COMP ist für Frauen geschaffen, die eine sichere, angenehme und zuverlässige Methode zur Verhütung suchen mit der Ihr Körper nicht (mehr) belastet wird.
Ebenen-Anzahl 3 2
Zeit-Ebene Uhrzeit, Datum, Jahr, Weckzeit, Wecken ja/nein, Selbsttest. Uhrzeit, Datum, Jahr, Weckzeit, Wecken ja/nein, Selbsttest.
Fruchtbarkeitsebene Messen, Menstruationseingaben, tägliche Fruchtbarkeitsanzeigen, Zyklustag. Zurückblättern: vergangene Messwerte und Menstruations-Eingaben (bis 253 Tage) mit Fruchtbarkeitsangaben in die Anzeige rufen. Fruchtbarkeitsprognose. Vorblättern: die zukünftige Fruchtbarkeit (bis 6 Folgetage) abfragen. Eingabe von bis zu 8 vergangenen Zyklen (Menstruationseingabe) vor Inbetriebnahme möglich. Messen, Menstruationseingaben, tägliche Fruchtbarkeitsanzeigen, Zyklustag. Zurückblättern: vergangene Messwerte und Menstruations-Eingaben (bis 253 Tage) mit Fruchtbarkeitsangaben in die Anzeige rufen. Fruchtbarkeitsprognose. Vorblättern: die zukünftige Fruchtbarkeit (bis 6 Folgetage) abfragen. Anzeige Datum mit Befruchtungsoptimum (auf 6 Tage im voraus). Eingabe von bis zu 8 vergangenen Zyklen (Menstruationseingabe) vor Inbetriebnahme möglich.
Planungsebene Schwangerschaftsplanung, Anzeige Datum mit Befruchtungsoptimum im voraus auch über 6 Tage hinaus. Eingabe der Geschlechtsverkehrsdaten möglich. Dabei erfolgt Befruchtungsoptimum mit Geschlechtsprognose. Schwangerschaftstest: Vier bis fünf Tage nach der Befruchtung, wahrscheinliche Schwangerschaft nach 15 Tagen, sicher bestätigte Schwangerschaft ab dem 18. Tag. Anzeige des Konzeptionsdatums und Errechnung des Geburtstermins jeweils mit Geschlechtsanzeige. ---------


Die Bedienung:

-Sie müssen lediglich die Zeit einstellen, zu der Sie geweckt werden wollen.
-Am nächsten Morgen sofort nach dem Aufwachen den Messsensor unter die Zunge legen.
-Danach ein Druck auf die mittlere Taste.
-Für etwa 30 Sekunden den Messsensor unter der Zunge lassen, bis ein Signal ertönt und eventuell durch einen Tastendruck eingeben, ob Sie gerade Ihre Regelblutung haben.
-Anzeige ablesen:
Grün = unfruchtbar
Rot = fruchtbar
Gelb = Lernbereich (z.B. Beginn der Anwendung oder längerer Nichtbenutzung)

Der Lady/Babycomp ist unabhängig von einer Batterie und wird über Akku aufgeladen. Es kann in einem Zeitraum von 6 h gemessen werden. Zusätzliche Eingaben wie Schleimbeobachtung oder LH-Test sind nicht vorgesehen. Die Grunddaten zur Berechnung sind vom Hersteller aus 700.000 Zyklen einprogrammiert, daher soll die Auswertung sehr sicher sein. Der Pearl-Index liegt laut Hersteller bei 0.7. Das Gerät wird nur vom Hersteller gewartet (5 Jahre Garantie, Austausch der Thermosonde auf Wunsch, usw.). Es kann auch vom Hersteller am PC ein Zyklusverlauf ausgedruckt werden.

Die Preise: Babycomp 745 Euro, Ladycomp 495 Euro
Durch den sehr hohen Anschaffungspreis amortisiert sich das Gerät erst im Laufe der Jahre. Eine höhere Qualität der Auswertung oder zusätzliche Features, die den hohen Preis rechtfertigen würden, können nicht festgestellt werden. Der Hersteller bietet Ratenzahlung und Gebrauchtgeräte an.
Herstellerlink




Cyclotest® 2 Plus/Basic


Cyclotest 2 plus     Cyclotest basic
(Fotos:www.cyclotest.de

Infos vom Hersteller:
Cyclotest® 2 Plus
Die natürliche Methode zur Bestimmung Ihrer fruchtbaren Tage

Der lernfähige Minicomputer erfasst geringste Temperaturschwankungen, speichert Ihre persönlichen Werte und grenzt die fruchtbaren und unfruchtbaren Phasen in jedem Zyklus neu ein.

Kinderwunsch:
Anzeige der hochfruchtbaren Phase vor dem Eisprung. Eingabemöglichkeit des Eisprunghormons ("double check").
Einfach: Intelligenter Microchip erledigt Speicherung und Interpretation des Fruchtbarkeitsprofils.
Kostengünstig: einmalige Anschaffung, kein Nachkauf von Verbrauchsmaterialien erforderlich.

Verhütung:
Sicher: wissenschaftliche Studien belegen die hohe Zuverlässigkeit der Temperaturmethode bzw. Symptothermalmethode mit über 97%.
Eine von der Universität Düsseldorf durchgeführte Effizienzstudie bescheinigt Cyclotest® 2 Plus eine noch höhere Quote.


unverb. Preisempf.: 160,00 Euro

Cyclotest® Basic
Zyklus-Computer zur Bestimmung der fruchtbaren Tage - mit Hinweisen zur Schwangerschaftsverhütung. Der lernfähige Minicomputer speichert Ihre persönlichen Zykluswerte und grenzt die fruchtbare Phase, in der ein Schwangerschaftsrisiko besteht, ein. Die Temperaturmethode bietet bei richtiger Anwendung eine Sicherheit von 97%.

unverb. Preisempf.: 79,65 Euro

Leider stellt der Cyclotest nur eine Abweichung von einem Standardwert dar. D.h. die Anwenderin weiß nicht, welche Temperatur sie jetzt wirklich gemessen hat. Bei der Beurteilung der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2000 war der Cyclotest Testsieger. Bei den Folgekosten fallen allerdings schon Kosten an, nämlich die für die LH Tests. Diese Teststreifen kosten immerhin 34,95 Euro.

Die Firma Uebe stellt außerdem das Cyclotest Lady (digitales Thermometer) und das Cyclotest Glas (normales Thermometer) her.
Cyclotest Lady     Cyclotest glas
(Fotos: www.cyclotest.de)

Herstellerlink

Bioself


Bioself
(Foto:www.bioself.ch)
Merkmale
Bioself ist ein kleines, handliches elektronisches Messgerät mit
-einer Thermometerspitze
-drei Lichtzeichen, welche täglich den Fruchtbarkeitszustand angeben
-einem roten Druckknopf zur Eingabe des Zyklusbeginns
-einem schwarzen Druckknopf, um die Benutzermenus anzuwählen
-und einem Flüssigkristalldisplay, auf dem die täglichen Temperaturmessungen und andere Angaben abrufbar sind.

Thermometerspitze
Mit der Thermometerspitze messen Sie Ihre tägliche Aufwachtemperatur. Dies tun Sie entweder im Mund, in der Scheide oder im Enddarm. Falls Sie nachträglich auf dem Display Ihre Temperatur noch einmal ablesen wollen, fassen sie die Thermometerspitze mit leicht feuchten Fingern an und berühren dabei gleichzeitig die beiden metallischen Stellen, wie es auf der Abbildung gezeigt wird. Bei der Temperaturanzeige blinkt zusätzlich ein grünes, rotes oder rot blinkendes Licht auf, je nach dem, ob Sie in der unfruchtbaren (grün), fruchtbaren (rot) oder hochfruchtbaren Phase (rot blinkend) Ihres Zyklus sind.

Grünes Lichtsignal
Das grüne Licht zeigt an, dass Sie in der unfruchtbaren Phase Ihres Zyklus sind. In dieser Phase führen Liebesvereinigungen zu keiner Schwangerschaft.

Rotes Lichtsignal
Das konstant rot leuchtende Licht bedeutet, dass Sie sich in der wenig fruchtbaren Phase Ihres Zyklus befinden. Zur Vermeidung von Schwangerschaften muss auf Liebesvereinigungen entweder verzichtet werden oder Sie schützen sich mit einem mechanischen Verhütungsmittel.

Rot blinkendes Lichtsignal
Das rot blinkende Licht bedeutet, dass Sie in der hochfruchtbaren Phase angekommen sind. Die Chancen für eine Empfängnis sind hier am größten.

Roter Zyklusbeginn-Knopf
Am ersten Regelblutungstag, also am ersten Tag eines neuen Zyklus, müssen Sie den Zyklusbeginnknopf ein paar Sekunden gedrückt halten, um Ihren Bioself zu informieren, dass bei Ihnen ein neuer Zyklus begonnen hat.

Schwarzer Benutzermenüknopf
Der schwarze Knopf ermöglicht Ihnen das Aufrufen des Benutzermenüs. Sie können von Hand z.B. Ihre Temperaturmessungen sowie die Länge der vorangegangenen Zyklen abrufen.

Lautsprecher zur Übertragung Ihrer Daten
Dank des Lautsprechers, den Sie auf die Gesprächsmuschel Ihres Telefons legen, können Sie sämtliche Daten und Kurven Ihres Bioself der Kundendienststelle übermitteln. Diese druckt dann Ihre Temperaturkurve aus und schickt Sie ihnen zu.

Allgemein schneidet der Bioself recht gut auch in der Bewertung durch die Uni Düsseldorf ab. Allerdings sind auch hier keine weiteren Eingaben wie Schleim oder LH-Test möglich. Es handelt sich um eine Schweizer Herstellerfirma. Die Messung dauert nur 2 Minuten und kann auch vaginal oder rektal erfolgen.

Preis: ca. 150 Euro (direkt über die Webseite des Herstellers möglich)

Herstellerlink


Persona

Persona Monitor und Teststäbchen
(Foto: www.meinpersona.de)
Informationen vom Hersteller:
PERSONA besteht neben dem handlichen Monitor (Minicomputer) aus einfachen Urinteststäbchen. Diese erfassen Hormone aus dem ersten Morgenurin. Der Minicomputer wertet das Ergebnis der Urintests aus. Mittels farbiger Lichter am Minicomputer lesen Sie täglich ganz einfach ab, ob an diesem Tag für Sie ein Schwangerschaftsrisiko besteht oder nicht.

Über den sogenannten "M"-Knopf informieren Sie PERSONA darüber, dass Ihre Menstruation und damit der Monatszyklus begonnen hat. Außerdem legen Sie hierdurch die Uhrzeit fest, zu der PERSONA Sie während dieses Zyklus zum Durchführen von Tests auffordern wird (d.h. Ihren Testzeitraum, siehe Gebrauchsanleitung).

Ein kleines gelbes Licht rechts neben dem Display fordert Sie an 8 Tagen im Zyklus dazu auf, einen Urintest durchzuführen (16 im ersten Monatszyklus).

Die verschiedenen Anzeigensymbole des Displays geben Ihnen weitere Informationen über Zyklustage, Reinigung oder Batteriestand Ihres PERSONA Minicomputers.

Wenn Sie Ihren PERSONA Minicomputer öffnen, werden Sie feststellen, dass jeweils eines von drei Lichtern leuchtet:

Haben Sie "grünes" Licht, können Sie an diesem Tag auf Verhütungsmittel verzichten. PERSONA ist 94% zuverlässig, wenn es anleitungsgemäß und als einzige Verhütungsmethode angewendet wird. Das bedeutet, dass von 100 Frauen, die PERSONA ein Jahr lang anwenden, 6 schwanger werden können, weil PERSONA die fruchtbare Phase nicht richtig identifiziert hat.

"Rotes" Licht: Es besteht für Sie ein hohes Risiko, schwanger zu werden, und Sie sollten deshalb keinen Geschlechtsverkehr haben. Die Verhütungszuverlässigkeit von PERSONA beruht darauf, dass Sie an allen "roten" Tagen auf Geschlechtsverkehr verzichten. Das Risiko einer Schwangerschaft ist erheblich höher, wenn Sie an "roten" Tagen Geschlechtsverkehr haben, selbst wenn Sie eine alternative Verhütungsmethode, z.B. Kondome, verwenden. Wenn Sie an "roten" Tagen eine andere Verhütungsmethode verwenden, sollten Sie die Gebrauchsanleitung des Herstellers genau befolgen. Die Verhütungssicherheit ist in dem Fall die der jeweils gewählten alternativen Methode.

"Gelbes" Licht fordert mehr Informationen in Form eines Urintests von Ihnen. Im ersten Anwendungszyklus sind es 16 Tests. Ab dem zweiten und an allen folgenden Anwendungszyklen wird dies 8-mal pro Zyklus der Fall sein. Nach Durchführung des Tests zeigt der Minicomputer Ihnen ein "rotes" oder "grünes" Licht.

Sie dürfen PERSONA NICHT verwenden, wenn...

°Ihre Zyklen kürzer als 23 Tage sind
°Ihre Zyklen länger als 35 Tage sind
°Sie Wechseljahrsymptome haben
°Sie stillen
°Sie sich einer Hormonbehandlung unterziehen, zum Beispiel
- hormonelle Verhütungsmittel, einschließlich Pille
- fruchtbarkeitsfördernde Arzneimittel
- Hormontherapie in den Wechseljahren
°Sie sich sonstigen Behandlungen unterziehen, die Ihren Zyklus beeinflussen können.
°Ihre Leber- oder Nierenfunktion beeinträchtigt ist oder Sie an einer bestimmten Erkrankung der Eierstöcke, dem polyzystisches Ovarialsyndrom, leiden.
°Sie Antibiotika einnehmen, die Tetrazykline als wirksame Bestandteile enthalten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Arzneimittel, das Sie einnehmen, Tetrazykline enthält, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
°Sie nicht bereits sind, das mit PERSONA verbundene Risiko einer Schwangerschaft einzugehen.

Aus eigener Erfahrung muss ich allerdings anmerken, dass sich Persona nicht für alle Frauen eignet. Ich habe ein dreiviertel Jahr lang mit Persona verhütet und es wurde nie ein Eisprung gefunden. Meine Zyklen sind sehr regelmäßig mit 27-30 Tagen und ich hatte auch immer einen Eisprung. Auch beim Arzt wurden keine Hinweise auf Leber- oder Nierenstörungen gefunden. Allerdings trinke ich sehr viel und muss auch während der Nacht oft zur Toilette. Dadurch war wohl mein Testurin immer zu "dünn". Von anderen Frauen wurde mir berichtet, dass Persona viel zu viele grüne Tage am Zyklusanfang gibt. Das ist riskant! Dadurch kommt wohl auch der recht hohe Pearl-Index von 6 zustande. Mir wurden schließlich die Folgekosten viel zu hoch mit ständig Teststäbchen kaufen (ich hatte in 9 Monaten dreimal zurückgestellt und brauchte dann 3 mal 16 Teststäbchen im Monat!). Letztendlich bin ich bei der klassischen NFP gelandet und werte selbst aus.

Eine Abwandlung des Persona Monitors ist der Clearplan. Er arbeitet nach dem gleichen Prinzip, ist aber auf Kinderwunsch ausgelegt und teurer (ca. 150 Euro + Teststäbchen 20 Stk. ca 36,80 Euro).

Preis: 99 Euro Anschaffungspreis
ca. 15 Euro Teststäbchen pro Monat (8 Stück)

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Die Thermometer


Bei den analogen Thermometern eignen sich alle Quecksilber- oder Flüssigkeitsthermometer, die eine genaue Ablesung ermöglichen. Allerdings werden Flüssigkeitsthermometer wie z.B. von Geratherm (ca. 4.95 Euro) oft als angenehmer empfunden, weil sie eine ungiftige Galiumfüllung haben. Oft erhält man spezielle Frauenthermometer mit gespreizter Skala. Diese sind aber nicht unbedingt nötig und die Arbeitsgruppe nfp empfiehlt normale Fieberthermometer.

gerathermbasal       gerathermklassisch
(Fotos: www.geratherm.de)
Bei digitalen Thermometern ist darauf zu achten, daß man nach dem Piepston weitermessen kann und sich das Gerät dann nicht gleich ausschaltet. Hartmann Waterproof ThermovalEinige Geräte messen nur 2 Minuten, man sollte aber mit normalen Digitalen Thermometern (z.B. Hartmann thermoval waterproof ca. 8.95 Euro) 5 Minuten messen. Eine Speicherung des letzten Messwertes ist sinnvoll. Empfohlen werden kann auch das Domotherm Signal Waterproof von UEBE mit der Produktnummer 0806 (ca. 4.95-7.00 EUR). Es misst nach dem Signalton auch weiter und speichert den letzten Wert. Eine Ausnahme bildet das neue Cyclotest Lady (ca. 14.95 Euro) von Uebe. Es mißt nur 10 sek. Dabei hat es leider nur 1 Stelle hinter dem Komma. Damit erfüllt es nicht die Anforderungen der AG NFP. Das neue Cyclotest Lady kann daher nur eingeschränkt empfohlen werden!


Bei den analogen Thermometern braucht man zusätzlich einen Kurzzeitwecker oder die Snooze-Funktion von Handy oder Wecker.
Die meisten Thermometer können in der Apotheke gekauft werden oder zumindest bestellt werden. Auch bei Internet-Apotheken findet sich ein recht großes Sortiment.

Erfahrungen mit verschiedenen Thermometern von Anwenderinnen findet man zum nachlesen hier



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